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Michaelstein
e.V.
Gesellschaft der Freunde
Auf den Spuren Friedrich II. in Rheinsberg und Potsdam - Ein Rückblick auf die Kulturreise 2013 Toleranz und Reformation - Kulturreise 2017 Die Wäldner-Orgel im Kloster Michaelstein soll wieder klingen Aktuelles Portal Kloster Michaelstein Kloster Michaelstein, Musikakademie und Museum Kartenverkauf Veranstaltungskalender Kloster Michaelstein, Musikakademie und Museum 15. März 2018 Verleihung des Eitelfriedrich-Thom Preises 17. Februar 2017Vorstandssitzung der Gesellschaft um 11 Uhr im Verwaltungsgebäude des Kloster Michaelstein 25. November 2017Verstandssitzung der Gesellschaft um 11 Uhr im Veraltungsgebäude des Kloster Michaelstein Termine Auf den Spuren Friedrich II. in Rheinsberg und Potsdam - Ein Rückblick auf die Kulturreise 2013  Verleihung des Eitelfriedrich-Thom-Preises  Toleranz und Reformation - Kulturreise 2017 Die Wäldner-Orgel im Kloster Michaelstein soll wieder klingen Aktuelles
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Dresden Mai 2007 Die erste Vereinsfahrt der Gesellschaft ging im Mai 2007 nach Dresden. Die gesellige Fahrt wurde ohne finanzielle Zuwendung der Gesellschaft von den Teilnehmern selbst getragen.
Gruppenbild_Gesellschaft der Freunde Michaelstein 2007
Die erste Begegnung mit Goethes Faust Erinnerungen an eine Reise nach Dresden vom 28. April bis 1. Mai 2007 Im letzten Jahr schlug Herr Dr. Schlemminger den Mitgliedern der Gesellschaft eine Reise vor. Sein Wunsch war es, die Reise mit einem kulturellen Ereignis zu verbinden. Er hatte auch schon eine Idee und gute Verbindungen zur Kulturszene. Und so stand das Ziel schnell fest, es ging nach Dresden, verbunden er mit einem Besuch der Semperoper und der Frauenkirche. Natürlich durfte eine Stadtrundfahrt nicht fehlen. Immerhin 19 Personen meldeten sich an. Alles begann am 28. April 2007 mit einer Stadtrundfahrt durch die Alt- und durch die Neustadt. Der Bus wechselte mehrmals die Elbseite, befuhr das Blaue Wunder (ich finde, die Brücke ist nicht sehr blau) und zeigte uns die Stadt mit all ihren Facetten, wunderschöne Villen, Plattenbauten, Schlösser, Ruinen, Weinberge und Kirchen. Die Rundfahrt bildete die Grundlage für unsere Erkundungstour am nächsten Tag. Für den Abend hatte Herr Schlemminger Opernkarten besorgt. Es wurde Fausts Verdammnis von Hector Berlioz gegeben und mir kamen die ersten Bedenken. Als ich das Programm in Händen hielt und feststellte, dass die Oper gut zwei Stunden dauerte und keine noch so kleine Pause eingeplant war, verstärkten sich meine Bedenken erheblich. Die übergroße Waschmaschinentrommel und das Baugerüst auf der Bühne waren nicht dazu geeignet, mich zu besänftigen. Das änderte sich schlagartig, als sich der nicht vorhandene Vorhang hob, wunderschöne Musik erklang, ein fantastischer Chor den Saal verzauberte, Marguerite mit ihrer wunderschönen Altstimme alle in ihren Bann zog, und dann schließlich Faust und der rote Mephistophélis. Es ging nicht gut aus, Faust zerbrach an der unerfüllten Liebe. Man kann eben nicht alles haben. Gäbe es Herrn Dr. Schlemminger nicht, wir hätten diese Oper nie gesehen und sicherlich viel versäumt. Im Sophienkeller waren Tische und Stühle bestellt und wir hatten Gelegenheit, die Oper Revue passieren zu lassen. Eigentlich mag ich solche Nachlesen nicht, weil es meinen Eindruck und meine Empfindungen erheblich stört. Am Sonntag erkundeten Angela und ich die Stadt, genauer gesagt, wir ließen uns treiben. Wir besuchten wichtige Orte, verweilten auf den Brühlschen Terrassen, schauten in Kirchen und bestiegen den Zwinger, Dresden ist eine wunderschöne Stadt, genau wie Hamburg, das liegt wohl an der Elbe. Allerdings benötigt man in Dresden unbedingt das Fahrrad, in Hamburg auch eine Tageskarte des HVV und gutes Schuhwerk. Am Montag stand wieder Kultur und Geschichte auf dem Programm. Die Frauenkirche war unser erstes Ziel. Der Leser mag mir nicht böse sein, aber der Wiederaufbau gehört zu den größten Leistungen, nicht die Innenausstattung. Wir nahmen an der Mittagsandacht teil und hörten die Orgel. Daran schloss sich eine Erklärung der Kirche an, die ich sehr interessant fand. Man bedenke, die Kirche brannte nach dem Luftangriff drei Tage und fiel dann in sich zusammen. Der Michel in Hamburg machte auch schon einiges mit, die Elbe verbindet eben. Für den Nachmittag hatte Herr Dr. Schlemminger Frau Marx engagiert. Eigentlich haben Museumsführerinnen einen Dutt und keinen Humor. Frau Marx war da etwas anders. Sie führte uns durch den Park von Schloss Pillnitz, fachkundig, stets freundlich, charmant und belesen. Auf jede Frage wusste sie eine Antwort, sie kannte jeden Baum und jeden Strauch, kannte alle Personen, die jemals durch den Park lustwandelten, und natürlich alle Erbauer und Bewohner des Schlosses. Den Abschluss bildete eine Dampferfahrt von Schloss Pillnitz nach Dresden, mit Erläuterungen über die Gebäude, Weinberge und Landschaften. Mich erinnerte die Fahrt an Hamburg – Blankenese und den Süllberg. Wir wohnten übrigens bei den Nazareth-Schwestern in Goppeln, einem katholischen Orden der besonderen Art, es wird viel gelacht. Wenn Sie nach Dresden fahren, nehmen Sie Quartier bei den Schwestern und unbedingt das Fahrrad mit. Das Fahrrad brauchen Sie übrigens auch in den Hamburger Vororten. Die Elbe verbindet eben. Ich freue mich auf die nächste Reise, die uns vielleicht zum Jedermann nach Hamburg führt, vielleicht auch nach Hitzacker zu den sommerlichen Musiktagen oder nach Redefin. Herzliche Grüße Ihr Wolf-Dieter Böhme
Seit 2007 veranstaltet die Gesellschaft regelmäßig Vereinsfahrten. Lesen Sie hier von unseren Erlebnissen und sehen Sie sich unsere Erinnerungsschnappschüsse an. Viel Vergnügen.
Gesellschaft der Freunde „Michaelstein“ e.V.
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Vereinsfahrten
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28.06.2017 Verleihung des Eitelfriedrich-Thom-Preises um 17.00 Uhr in der Musikscheune 06.08.2017 Klosterfest, die Gesellschaft wird mit einem Informationsstand vertreten sein. 18.08.2017 Die Wäldner Orgel im Kloster Michaelstein soll wieder klingen   18. bis 20.08.2017 Kulturreise nach Wittenberg, Wörlitz und Dessau. 28.08.2017 Auf den Spuren Friedrich II. in Rheinsberg und Potsdam - Ein Rückblick auf die Kulturreise 2013   30.09.2017 Vorstandssitzung, um 11 Uhr 25.11.2017 Vorstandssitzung, um 11 Uhr
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Dresden Mai 2007 Die erste Vereinsfahrt der Gesellschaft ging im Mai 2007 nach Dresden. Die gesellige Fahrt wurde ohne finanzielle Zuwendung der Gesellschaft von den Teilnehmern selbst getragen.
Die erste Begegnung mit Goethes Faust Erinnerungen an eine Reise nach Dresden vom 28. April bis 1. Mai 2007 Im letzten Jahr schlug Herr Dr. Schlemminger den Mitgliedern der Gesellschaft eine Reise vor. Sein Wunsch war es, die Reise mit einem kulturellen Ereignis zu verbinden. Er hatte auch schon eine Idee und gute Verbindungen zur Kulturszene. Und so stand das Ziel schnell fest, es ging nach Dresden, verbunden er mit einem Besuch der Semperoper und der Frauenkirche. Natürlich durfte eine Stadtrundfahrt nicht fehlen. Immerhin 19 Personen meldeten sich an. Alles begann am 28. April 2007 mit einer Stadtrundfahrt durch die Alt- und durch die Neustadt. Der Bus wechselte mehrmals die Elbseite, befuhr das Blaue Wunder (ich finde, die Brücke ist nicht sehr blau) und zeigte uns die Stadt mit all ihren Facetten, wunderschöne Villen, Plattenbauten, Schlösser, Ruinen, Weinberge und Kirchen. Die Rundfahrt bildete die Grundlage für unsere Erkundungstour am nächsten Tag. Für den Abend hatte Herr Schlemminger Opernkarten besorgt. Es wurde Fausts Verdammnis von Hector Berlioz gegeben und mir kamen die ersten Bedenken. Als ich das Programm in Händen hielt und feststellte, dass die Oper gut zwei Stunden dauerte und keine noch so kleine Pause eingeplant war, verstärkten sich meine Bedenken erheblich. Die übergroße Waschmaschinentrommel und das Baugerüst auf der Bühne waren nicht dazu geeignet, mich zu besänftigen. Das änderte sich schlagartig, als sich der nicht vorhandene Vorhang hob, wunderschöne Musik erklang, ein fantastischer Chor den Saal verzauberte, Marguerite mit ihrer wunderschönen Altstimme alle in ihren Bann zog, und dann schließlich Faust und der rote Mephistophélis. Es ging nicht gut aus, Faust zerbrach an der unerfüllten Liebe. Man kann eben nicht alles haben. Gäbe es Herrn Dr. Schlemminger nicht, wir hätten diese Oper nie gesehen und sicherlich viel versäumt. Im Sophienkeller waren Tische und Stühle bestellt und wir hatten Gelegenheit, die Oper Revue passieren zu lassen. Eigentlich mag ich solche Nachlesen nicht, weil es meinen Eindruck und meine Empfindungen erheblich stört. Am Sonntag erkundeten Angela und ich die Stadt, genauer gesagt, wir ließen uns treiben. Wir besuchten wichtige Orte, verweilten auf den Brühlschen Terrassen, schauten in Kirchen und bestiegen den Zwinger, Dresden ist eine wunderschöne Stadt, genau wie Hamburg, das liegt wohl an der Elbe. Allerdings benötigt man in Dresden unbedingt das Fahrrad, in Hamburg auch eine Tageskarte des HVV und gutes Schuhwerk. Am Montag stand wieder Kultur und Geschichte auf dem Programm. Die Frauenkirche war unser erstes Ziel. Der Leser mag mir nicht böse sein, aber der Wiederaufbau gehört zu den größten Leistungen, nicht die Innenausstattung. Wir nahmen an der Mittagsandacht teil und hörten die Orgel. Daran schloss sich eine Erklärung der Kirche an, die ich sehr interessant fand. Man bedenke, die Kirche brannte nach dem Luftangriff drei Tage und fiel dann in sich zusammen. Der Michel in Hamburg machte auch schon einiges mit, die Elbe verbindet eben. Für den Nachmittag hatte Herr Dr. Schlemminger Frau Marx engagiert. Eigentlich haben Museumsführerinnen einen Dutt und keinen Humor. Frau Marx war da etwas anders. Sie führte uns durch den Park von Schloss Pillnitz, fachkundig, stets freundlich, charmant und belesen. Auf jede Frage wusste sie eine Antwort, sie kannte jeden Baum und jeden Strauch, kannte alle Personen, die jemals durch den Park lustwandelten, und natürlich alle Erbauer und Bewohner des Schlosses. Den Abschluss bildete eine Dampferfahrt von Schloss Pillnitz nach Dresden, mit Erläuterungen über die Gebäude, Weinberge und Landschaften. Mich erinnerte die Fahrt an Hamburg – Blankenese und den Süllberg. Wir wohnten übrigens bei den Nazareth-Schwestern in Goppeln, einem katholischen Orden der besonderen Art, es wird viel gelacht. Wenn Sie nach Dresden fahren, nehmen Sie Quartier bei den Schwestern und unbedingt das Fahrrad mit. Das Fahrrad brauchen Sie übrigens auch in den Hamburger Vororten. Die Elbe verbindet eben. Ich freue mich auf die nächste Reise, die uns vielleicht zum Jedermann nach Hamburg führt, vielleicht auch nach Hitzacker zu den sommerlichen Musiktagen oder nach Redefin. Herzliche Grüße Ihr Wolf-Dieter Böhme
Seit 2007 veranstaltet die Gesellschaft regelmäßig Vereinsfahrten. Lesen Sie hier von unseren Erlebnissen und sehen Sie sich unsere Erinnerungsschnappschüsse an. Viel Vergnügen.
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